17 geheime Tipps LinkedIn richtig zu nutzen (Teil 1)


Foto: nan palmero, benötigte Lesezeit: 12 Minuten

Keine Ahnung von LinkedIn?!

LinkedIn ist das weltweit größte soziale Netzwerk für den Aufbau und Pflege von Berufs- und Geschäftskontakten.

Über 150 Millionen Menschen sind bereits Mitglied. Aber nur die wenigsten verstehen es, LinkedIn richtig zu nutzen.

Die einen missbrauchen LinkeIn als kostenloses elektronisches Adressbuch.

Die anderen sehen in LinkedIn einen willkommenen Ersatz für Facebook und sonstige soziale Netzwerke, auf die sie auf ihren Unternehmensrechnern keinen Zugriff haben.

Am Ende wundern sich beide Seiten, warum ihr auf diese Weise aufgebautes Geschäftsnetzwerk nicht funktioniert, … und stellen selbstkritisch fest, dass ihr unermüdlicher Einsatz auf LinkedIn nichts weiter als ein schöner Zeitvertreib ist.

Falls es dir ähnlich ergeht, dann wird es jetzt höchste Zeit, dass du dagegen etwas unternimmst.

Geheime LinkedIn-Tipps

Erfahre im ersten Teil der zweiteiligen Serie 8 von 17 geheimen Tipps, wie du auf LinkedIn z.B.

  • mit wenigen Handgriffen deine Visibilität steigerst,
  • deine Netzwerkpflege von nützlichen Apps erledigen lässt
  • oder zum vorbildlichen LinkedIn-Spion wirst.

Einige der hier vorgestellten Tipps werden dir etwas außergewöhnlich erscheinen. Andere werden wahrscheinlich komplett außerhalb deiner Vorstellungskraft liegen.

Die Tipps haben jedoch eines gemeinsam … Sie sind praxiserprobt und helfen dir, ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen, ohne dass du dafür zu viel Zeit und Mühe investieren musst.

17. Hör auf, Karteileichen zu sammeln! Fang an, zu netzwerken!

Hör damit auf, auf LinkedIn elektronische Karteileichen zu sammeln.

Nutze LinkedIn stattdessen für den Aufbau und  Pflege funktionierender Berufs- und Geschäftsbeziehungen … indem du erstens, vorab deine Netzwerkziele formulierst, und zweitens, Kontakte nur selektiv schließt.

Wie kannst du diese Forderungen konkret umsetzen?

Erstens … Formuliere vorab deine Netzwerkziele, die du auf LinkedIn verfolgen willst. Sei dabei so präzise wie möglich, z.B.

  • Kunden für Produkte und Dienstleistungen gewinnen,
  • Informationen über Wettbewerber recherchieren,
  • Geschäftspartner entdecken,
  • Personal akquirieren,
  • Reputation erhöhen,
  • oder neuen Job finden.

Denn ohne Netzwerkziele bist du wie ein Airbus A 380, der ohne Radar in einer vom Schneeschauer heimgesuchten Winternacht auf dem Frankfurter Flughafen landen will.

Dieses Landemanöver wird mit großer Sicherheit schiefgehen. Genauso wie dein Blindflug auf LinkedIn, der dich ohne Ziele nur viel Mühe und wertvolle Lebenszeit kosten wird.

Was auch immer deine Netzwerkziele sind, schreibe sie auf und verinnerliche sie, damit du immer ganz genau weißt, wofür du eigentlich LinkedIn nutzt … und was du unternehmen bzw. lieber sein lassen musst, um diese Ziele zu erreichen.

Zweitens … Schließe mit anderen Menschen auf LinkedIn nur dann einen Kontakt, wenn du dich dabei auch wohl fühlst, sie jederzeit anzurufen, um dich beispielsweise nach ihrem Wohlbefinden zu erkundigen.

Ansonsten bist du auf dem besten Weg, wieder nur Karteileichensammler zu werden.

Fang an, zu netzwerken! Hier geht’s zum LogIn auf LinkedIn.

16. Verpasse deinem Profil mehr Profil

Die meisten Profile auf LinkedIn weisen eine große Ähnlichkeit mit trockenen, langatmigen und wenig aussagekräftigen Handbüchern für Industriestaubsauger auf.

Verpasse deshalb deinem Profil ein paar Ecken und Kanten, an denen sich Kunden, Headhunter oder Kollegen festklammern können, um mit dir in Kontakt zu treten und später vielleicht auch ins Geschäft zu kommen … Erstens, indem du dein Profil mit Leidenschaft anreicherst. Zweitens, indem du dich so kurz wie möglich fasst. Drittens, indem du eindeutige Begriffe verwendest. Und viertens, indem du deinem Netzwerk auch mitteilst, was du privat gerne machst.

Was kannst du genau unternehmen?

Erstens … Leidenschaft macht dich menschlich und begehrenswert. Lass die LinkedIn-Nutzer das bereits in der Überschrift deines Profils spüren … und ziehe damit ihre ganze Aufmerksamkeit auf dich.

Werte deine Stellenbezeichnung und Unternehmensangaben in der Profilüberschrift mit einem passenden Adjektiv auf.

Verwende dabei ruhig konterintuitive Aussagen, um die Spannung zu steigern. Sag der ganzen Welt, wie toll, klasse, leidenschaftlich, ergebnisorientiert, usw. … du bist.

Konkretisiere zusätzlich, was dich aktuell bewegt und bringe es deiner Zielgruppe (Kunden, Headhunter, Kollegen) aktionsorientiert zum Ausdruck, z.B.:

  • Leidenschaftlicher Mathematiker auf der Suche nach neuen Herausforderungen in der Versicherungsbranche,
  • Begeisterter technischer Direktor bei der Muster AG auf der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal,
  • Ergebnisorientierter Vertriebsexperte unterstützt Sie bei der Erreichung ihrer Absatzziele.

Treibe es aber nicht auf die Spitze, indem du nur inhaltsleere Buzzwords benutzt! Sonst wirkst du unglaubwürdig.

Zweitens … Beschreibe deinen Werdegang so kurz wie möglich. Kein Nutzer hat Lust, einen Roman zu deiner Person zu lesen. Wenn jemand mehr über dich erfahren will, wird er dich früh genug anschreiben und danach fragen.

Konzentriere dich dabei allein auf deine Kernfunktionen und Arbeitsergebnisse, die du in den einzelnen Stationen deines Berufslebens übernommen bzw. erreicht hast, z.B. „2008 bis heute – Leidenschaftlicher Informatiker beim Unternehmen XY: Erfolgreiche Implementierung CRM-Software YZ, Konzeption und Durchführung von EDV-Schulungen.“

Drittens … Verwende bei der Beschreibung deines Profils eindeutige und allgemein gültige Bezeichnung, die jeder Mensch versteht und dich mit ihrer Hilfe auf LinkedIn sofort findet.

Viertens … Du bist mehr als nur dein Job. Gib deshalb auch an, was du in deinem Privatleben gerne machst, z.B. Segelfliegen, Surfen, Tanzen, usw.

Auf diese Weise können Betrachter deines Profils mit dir Gemeinsamkeiten entdecken, die euch über das Berufliche hinaus verbinden … und einen hervorragenden Einstieg in einen Smalltalk bieten.

15. Dominiere die Status Update-Bühne mit nützlichen Apps

Ganz im Ernst! Glaubst du wirklich, dass deine LinkedIn-Kontakte „scharf“ darauf sind, täglich dein Profil zu durchforsten, um zu erfahren, was sich bei dir getan hat?!

Mit Sicherheit nicht! … Schließlich machst du es auch nicht.

Die meisten deiner Kontakte überfliegen lediglich die Status Updates auf ihrer eigenen LinkedIn Startseite, um einen schnellen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten in ihrem Netzwerk zu gewinnen.

Wenn du deine neue Telefonnummer veröffentlichst, deine neue Jobposition mitteilst oder jemand Neues kennenlernst, wird dieses Ereignis in den Status Updates auf der LinkedIn Startseite deiner Kontakte angezeigt. Mit viel Glück schaut sich dann jemand dein Profil im Detail an.

Da solche Ereignisse manchmal nicht nur Wochen, sondern auch Monate auf sich warten lassen, wird dein Netzwerk von dir selten etwas zu hören bekommen … So dass du langsam, aber sicher vom Radar deiner LinkedIn-Kontakte verschwinden wirst.

Erhöhe deine Visibilität, indem du in deinen Status Updates Links zu Artikeln oder Produkten postest, die für dein Netzwerk von hohem Nutzen sind … Idealerweise täglich!

Damit du deine kostbare Lebenszeit nicht damit verschwendest, auf LinkedIn Tag ein, Tag aus Links in deinem Status Update zu posten, kann ich dir nützliche Apps, wie z.B. Buffer, empfehlen, die es für dich automatisch erledigen.

In der kostenlosen Version der Buffer-App kannst du bis zu 10 Status Updates vorformulieren, deren Veröffentlichungszeiten in deinem LinkedIn-Account minutengenau festlegen und in eine Warteschlange schieben, die dann exakt nach deinen Vorgaben abgearbeitet wird.

Oder glaubst wirklich, dass ich mich täglich um 8:08 Uhr auf LinkedIn einlogge, um meine Link im Status Update zu posten?!

Übrigens, die Buffer-App nutze ich auch für meinen Twitter- und Facebook-Account.

14. Zeig dein wahres Gesicht

Dieser Tipp verdient es eigentlich überhaupt nicht, hier aufgenommen zu werden. Ich mache es aber trotzdem, wenn ich mir die Profilbilder einiger Nutzer auf LinkedIn ansehe.

LinkedIn ist ein Netzwerk für Berufs- und Geschäftskontakte. Zeige es auch auf deinen Fotos.

Erstens, kleide dich authentisch. Zweitens, zeig dein Gesicht. Drittens, Experimentiere mit passenden Hintergründen. Und viertens, wechsle regelmäßig deine Profilbilder.

Was kannst du konkret tun?

Erstens … Anzug (Kostüm), Hemd (Bluse) und ggf. Krawatte sind klasse, wenn du bei einer Bank, Anwaltskanzlei oder ähnlichen Einrichtung arbeitest.

Falls du aber zur Zunft der Kreativen gehörst, dann lass dich einfach nur in einem hippen T-Shirt ablichten.

Nichts ist unglaubwürdiger als ein langhaariger Webdesigner mit Dreitagebart in einem viel zu engen Konfirmationsanzug und viel zu kurz gebundener Seidenkrawatte.

Sei authentisch. Früher oder später wird jeder sowieso erfahren, wer du wirklich bist.

Zweitens … Berücksichtige dabei, dass Nutzer, die dich auf LinkedIn aufsuchen, sich am meisten über dein Gesicht in voller Größe mit deinem schönsten Lächeln freuen.

Die Fotos von deinem Auto, Freundin, Haustier, Lieblingscomicfigur und weiteren Errungenschaften kannst du deinen Kontakten gerne auch bei einem gemeinsamen Kaffeekränzchen zeigen.

Drittens … Experimentiere mit passenden Hintergründen, um aus der Masse der 08/15-Studiofotos herauszustechen.

Zu einem Piloten passt am besten ein Rollfeld mit Flugzeugen. Bankern stehen Wolkenkratzer. Chemiker können mit Laborequipment im Hintergrund punkten.

Viertens … Extrapunkte erhältst du, wenn du dein Foto zu Beginn eines jeden Monats wechselst. Die meisten Nutzer auf LinkedIn nutzen über Jahre hinweg das gleiche Foto.

Such dir am besten jetzt sofort 5 passende Fotos heraus und tausche sie Monat für Monat der Reihe nach aus.

Übrigens … die Änderungen deines Profilbildes werden deinen Kontakten als Status Update auf ihrer LinkeIn Startseite angezeigt. Auf diese Weise wirst du deinem Netzwerk spätestens alle vier Wochen automatisch ins Gedächtnis gerufen.

Dem einen oder anderen fällt dann vielleicht ein, dass er dich dringend wieder anrufen oder mit dir lunchen gehen sollte … Wer weiß, was sich daraus für dich ergibt.

13. Werde vorbildlicher LinkedIn-Spion

Nutze LinkedIn für „Background Screenings“, um erstens, deine Kontakte besser kennen zu lernen, und zweitens, mehr über die Kontakte deines Netzwerkes zu erfahren.

Wie wirst du zu einem vorbildlichen LinkedIn-Spion?

Erstens … Bevor du dich in Zukunft mit deinen Kontakten triffst, mit ihnen telefonierst oder ihnen eine Email schreibst, riskiere einen kurzen Blick auf ihr LinkedIn-Profil.

Suche in der Profilbeschreibung oder in den Status Updates deiner Kontakte nach interessanten Themen, die du im Gespräch, Telefonat oder Email verwenden kannst, z.B. neue Privatadresse, Studium an derselben Universität, spannende Veröffentlichungen, usw.

Beschränke dich auf maximal 2-3 Themen, die du als Eisbrecher einsetzen kannst, um ein Gespräch zu starten … oder, wenn das Gespräch stockt, es wieder zum Laufen zu bringen.

Auf diese Weise demonstrierst du deinen Kontakten, dass du dich für sie aufrichtig interessierst. Die meisten werden sich sogar sehr geehrt fühlen und dir noch mehr Details erzählen, die du sonst nirgendwo erfahren hättest.

Gib deinen Kontakten das Gefühl, dass sie für dich die wichtigsten Menschen auf Erden sind. Übertreibe es aber nicht mit deiner Spionagetätigkeit, indem du jedes Detail auf ihren LinkedIn-Profilen auswendig lernst und es dann großkotzig zur Schau stellst.

Damit erzeugst du nur eine Abwehrreaktion. Deine Kontakte werden sich dir gegenüber vollkommen gläsern vorkommen und sich von dir verfolgt fühlen.

Außerdem verpulverst du auf diese Weise schon beim ersten Aufschlag alle deine Themen … Anstatt ein paar interessante Punkte für ein weiteres Treffen, Telefonat oder Email aufzuheben.

Zweitens … „Background Screenings“ auf LinkeIn zahlen sich noch mehr aus, wenn du Informationen zu interessanten Kontakten zweiten und dritten Grades einholen willst.

Das sind die indirekten Kontakte deiner direkten Kontakte, die du beispielsweise als Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftspartner gewinnen willst.

Beschränke dich als vorbildlicher Spion nicht nur auf die Auswertung der Angaben, die du ihrem LinkedIn-Profil entnehmen kannst, sondern erkundige dich nach ihnen auch bei deinen direkten Kontakten.

Auf den Profilen von Kontakten zweiten und dritten Grades zeigt dir LinkedIn auf der rechten Seite ganz genau an, über welche deiner direkten Kontakte du mit den Zielpersonen indirekt verbunden bist.

Setz dich mit diesen direkten Kontakten in Verbindung … idealerweise per Telefon … und frage Sie über deine Zielpersonen aus.

Du wirst erstaunt sein, wie viele nützliche Informationen du mit dieser Spionageaktion über Kontakte zweiten und dritten Grades erfahren wirst.

Gehe danach einen Schritt weiter und bitte deinen direkten Kontakt, dich deinen Zielpersonen vorzustellen.

Dieser „Türöffner“ ist für dich insbesondere dann von großem Nutzen, wenn deine Zielperson eine bekannte und viel beschäftigte Persönlichkeit ist, die nicht gleich mit jedem unbekannten LinkedIn-Nutzer in Kontakt treten möchte.

12. Beantworte Fragen von LinkedIn-Nutzern

Beantworte Fragen zu deinem Fachgebiet, die von anderen Nutzern auf LinkedIn gestellt werden.

Entwickle dich durch kompetente Beiträge zu einem begehrten Fachexperten, auf dessen Expertise jeder Fragende bauen kann.

Im Idealfall bist du …  bzw. deine Dienstleistungen und Produkte … sogar ein wesentlicher Bestandteil der Lösung für die Probleme der Fragesteller.

LinkedIn wird dich als Dank dafür, dass du dein Fachwissen mit anderen Nutzern teilst, prominent als Fachexperten ausweisen.

Beachte dabei, dass du Fragen nur dann beantwortest, wenn du, erstens, dir der Richtigkeit deiner Antworten zu 100% sicher bist … und zweitens, für den Fragesteller einen über deine Antwort hinausgehenden Mehrwert schaffen kannst.

Was ist damit gemeint?

Erstens … Beantworte die Fragen der LinkedIn-Nutzern nur dann, wenn du sie richtig verstanden und darauf eine kompetente Antwort geben kannst.

Halbwissen ist in diesem Fall tödlich und wird ein negatives Licht auf dich als Fachexperten werfen. Vermeide es deshalb, durch halbherzige Antworten allen LinkedIn-Nutzern zu beweisen, dass du Null Ahnung von deinem Fachgebiet hast.

Falls du der Richtigkeit deiner Antworten unsicher bist, nutze Google, um die korrekte Antwort zu finden.

Alternativ kannst du einen deiner Kontakte als Experten empfehlen, der die Frage beantworten kann.

LinkedIn bietet dir dazu einen entsprechenden „Experten empfehlen“-Button, wenn du auf die Frage klickst.

Zweitens … Nachdem du die eigentliche Frage kompetent beantwortet hast, ist es an der Zeit die Extrameile zu gehen, um beim Fragesteller einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Denke seine Fragestellung weiter, indem du weiterführende Fragen aufwirfst, ergänzende Informationen lieferst oder nützliche Kontakte empfiehlst, die für ihn einen Mehrwert darstellen.

Überrasche den Fragenden mit deinem umfangreichen Know-how und Erfahrungen. Erzähle ihm, wie du sein Problem selbst gelöst hast. Und biete ihm an, dich bei weiteren Fragen gerne auch persönlich zu kontaktieren.

Die aktuellen Fragen findest du, wenn du auf „Mehr“ gehst, auf „Antworten“ klickst und dann den Reiter „Fragen beantworten“ auswählst.

Stelle bei Bedarf selbst Fragen, wenn dir etwas auf dem Herzen liegt. Achte jedoch darauf, dass deine Fragen „intelligent“ genug sind und nicht gleich nach einer 5-Sekunden-Google-Recherche beantwortet werden können.

Denn auch halbherzig gestellte Fragen können für deinen Status als Fachexperte tödlich sein.

11. Steuere die Aufmerksamkeit deiner Profilbetrachter

Dein LinkedIn-Profil ist nicht ganz in Stein gemeißelt.

Du hast mehrere Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit deiner Profilbetrachter gezielt auf ausgewählte Informationen zu deiner Person zu lenken.

Erstens, indem du die Profilkategorien nach deinen eigenen Wünschen anordnest. Und zweitens, indem du weitere Profilkategorien bzw. Abschnitte hinzufügst, um deine zusätzlichen beruflichen und privaten Erfolge sowie Erfahrungen hervorzuheben.

Wie kannst du die Aufmerksamkeit deiner Profilbesucher konkret steuern?

Erstens … Wenn du auf „Profil“ und dann „Profil bearbeiten“ gehst, kannst du über Drag & Drop einen Teil deiner Profilkategorien nach deinen eigenen Vorstellungen anordnen.

Du kannst in deinem Profil z.B. deine spezifischen „Kenntnisse“ weiter nach oben und deine „Ausbildung“ weiter nach unten rücken, wenn du deine „Kenntnisse“ prominenter positionieren willst.

Platziere deine spannendsten und wichtigsten Informationen grundsätzlich immer ganz oben. Dort fallen sie deinen Profilbesuchern am ehesten auf.

Zweitens … Wenn dir die Standardkategorien nicht ausreichen, um das volle Potential deiner Person hervorzuheben, dann füge weitere Profilkategorien bzw. Abschnitte hinzu, um z.B. auf deine Sprachkenntnisse, Veröffentlichungen oder Auszeichnungen hinzuweisen.

Versuch nicht jedes Detail aus deinem Leben aufzunehmen. Sei fokussiert und lass bewusst einige Informationen gemäß dem Motto „Weniger ist mehr!“ weg.

Schließlich willst du noch ein paar Geheimnisse für dich behalten, die du bei einem weiteren Kaffee oder Bier preisgeben kannst.

10. Werde mit LinkedIn-Apps über Nacht zum Netzwerk-Rockstar

Die meisten Profile auf LinkedIn … wahrscheinlich auch das von dir … folgen demselben Standardschema: Aktuelle Position, Fähigkeiten, Unternehmen, Berufserfahrung, Ausbildung und ggf. Gruppen.

Ideale Voraussetzungen, um ein solches Profil als „Hoch informativ, jedoch extrem langweilig!“ auszuzeichnen.

Peppe deshalb dein Profil mit LinkedIn-eigenen Apps auf und werde über Nacht zum Netzwerk-Rockstar.

Nur dass wir uns richtig verstehen … Netzwerk-Rockstars sind Menschen, die sich nicht scheuen, die Netzwerk-Bühne zu betreten und ihr Netzwerk mit nützlichen Inhalten zu versorgen … auch auf die Gefahr hin, dass sie damit das eine oder andere Mal auf die Nase fallen.

Ansonsten wirst du nur zu einem Netzwerk-Nebendarsteller, den kaum einer kennt und der immer nur darauf wartet, dass für ihn etwas vom Netzwerk-Tisch herunterfällt.

Teile deshalb den Betrachtern deines LinkedIn-Profils zusätzlich mit … erstens, welche Bücher du am liebsten liest, zweitens, welche tollen Präsentationen du erstellst und drittens, welche spannenden Blogartikel du schreibst.

Mit welchen LinkedIn-Apps kannst du dich von der Masse der langweiligen Standardprofile abheben?

Erstens … Die Reading List-App von Amazon informiert deine Kontakte darüber, welche Bücher du aktuell liest, welche Bücher du bereits gelesen und ihnen empfehlen kannst.

Die Reading-App von Amazon ist für deine LinkedIn-Kontakte die drittbeste Quelle für Smalltalkthemen.

Zweitens …. Die Slideshre-App führt den Besuchern deines Profils deine besten Präsentationen vor … und hilft dir, die besten Präsentationen deiner Kontakte zu entdecken.

Du ahnst es schon … die Slideshre-App bringt es zur zweitbesten Quelle für Smalltalkthemen.

Drittens … Die WordPress-App zeigt deinen LinkedIn-Kontakte deine aktuellen Blogartikel an.

Welch ein Wunder! … Die WordPress-App ist für deine Kontakte definitiv die beste Quelle für Smalltalkthemen.

Grundsätzlich gilt … Wenn du dein Profil wie ein durchschnittlicher Nutzer gestaltest, wirst du auch nur die durchschnittliche Aufmerksamkeit deiner Kontakte erhalten.

Punkte mit nützlichen Inhalten. Und werde zum Netzwerk-Rockstar.

Übrigens … LinkedIn-Apps findest du, wenn du auf „Mehr“ gehst und dann auf „Mehr Anwendungen …“ klickst.

Deine Erfahrungen mit LinkedIn?

Wie nutzt du LinkedIn für den Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes? Wie pflegst du mit LinkedIn deine bestehenden Kontakte?

Welche Strategien, Tools oder Apps haben sich dabei bewehrt? Was war ein totaler Reinfall?

Teile deine wertvollen Erfahrungen anderen Lesern im Kommentarfeld mit.

Die restlichen 9 von 17 geheimen Tipps LinkedIn richtig zu nutzen erfährst du im zweiten Teil des Artikels.

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  1. LinkedIn im B2B - Vertrieb nutzen? - Kathrin Franck - Januar 28, 2015

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