17 geheime Tipps LinkedIn richtig zu nutzen (Teil 2)


Foto: smi23le, benötigte Lesezeit: 14 Minuten

Noch mehr geheime LinkedIn-Tipps

Nachdem du im ersten Teil der zweiteiligen Serie die ersten 8 von 17 geheimen Tipps kennen gelernt hast, wie du LinkedIn richtig nutzen kannst … erfährst im zweiten Teil die restlichen 9 von 17 wenig bekannten Möglichkeiten, wie du auf LinkedIn z.B.

  • mithilfe von 3 Fragen dein Netzwerk dauerhaft schlank hältst,
  • dein Profil mit wenig Aufwand wirkungsvoll promotest
  • oder deine persönlichen Daten vor neugierigen Hackern schützt.

Wende die hier vorgestellten Tipps an, um in kurzer Zeit und ohne viel Mühe ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen, bevor du es eines Tages brauchen wirst, um z.B. einen neuen Job, Kunden oder Geschäftspartner zu finden.

09. Werde hyperaktives Mitglied in einer LinkedIn-Gruppe

LinkedIn bietet dir eine Reihe von spannenden Gruppen, in denen du dich mit Gleichgesinnten austauschen kannst.

In den Gruppen werden nicht nur berufliche Themen diskutiert. Auch Freizeitthemen wie z.B. Sport, Reisen oder Kultur gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Werde hyperaktives Mitglied in einer der LinkedIn-Gruppe, indem du erstens, an Diskussionen teilnimmst, zweitens, eigene Themen zur Diskussion stellst, drittens, dich mit Gleichgesinnten verbindest und viertens, aus den Gruppendiskussionen Ideen für deine beruflichen und geschäftlichen Zwecke ableitest.

Wie wirst du konkret zu einem hyperaktiven Mitglied einer LinkedIn-Gruppe?

Erstens … Gruppen leben von Diskussionen. Nimm als hyperaktives Gruppenmitglied am Austausch von Meinungen, Ideen, Erfahrungen oder Wissen teil.

Die Mitglieder deiner Gruppen warten nur darauf, deine Standpunkte zu bestimmten Themen zu erfahren.

Bringe in die Diskussionen Inhalte ein, die deine Gruppenmitglieder voranbringen werden, z.B. Tipps, wie sie sich die Namen ihrer Kontakte besser merken können.

Vermeide dabei jedoch inhalts- und wirkungslose Beiträge bzw. Werbung für deine eigenen Produkte und Dienstleistungen, weil du sonst Gefahr läufst, dass dich keiner mehr ernst nehmen bzw. aus der Gruppe verbannen wird.

Zweitens … Gehe einen Schritt weiter und stelle als hyperaktives Gruppenmitglied deine eigenen Themen zur Diskussion, z.B. „Die Messbarkeit des Return on Investment von Social Media“.

Das ist kein großer Akt, wenn deine Gruppe aus einer Handvoll Mitgliedern besteht, die ihre Standpunkte harmonisch austauschen.

Spannender wird es dagegen bei Gruppen mit mehreren Hundert Mitgliedern, in denen du nicht nur auf Befürworter, sondern auch auf Kritiker treffen wirst, denen es großen Spaß macht, deine Standpunkte in der Luft zu zerreißen.

Nutze die LinkedIn-Gruppen, um zu lernen, wie du deine Standpunkte selbstbewusst kommunizieren, verteidigen und dabei dennoch wertschätzend ggü. Andersdenkenden bleiben kannst.

Diese Übung wird deine rhetorische Schlagfertigkeit in ungeahnte Höhen befördern.

Drittens … Nutze LinkedIn-Gruppen, um deine potentiellen Kontakte zu beschnuppern, bevor du sie in dein Netzwerk aufnimmst.

In Gruppendiskussion findest du anhand der geposteten Beiträge schnell heraus, wer von den Gruppenmitgliedern nur glaubt, ein Thema verstanden zu haben … und wer tatsächlich richtig viel davon versteht und es auch anderen verständlich vermitteln kann.

Achte darauf, dich mit den wahren Experten zu verbinden und die Scharlatane zu meiden!

Viertens … Ernte die Früchte deiner Arbeit als hyperaktives Gruppenmitglied.

Leite aus den Gruppendiskussionen gewinnbringende Ideen für deine beruflichen und geschäftlichen Zwecke ab.

Lese in Gruppendiskussionen zwischen den Zeilen heraus, was deine potentiellen Kunden, Kollegen oder Geschäftspartner denken, meinen oder fühlen.

Du brauchst keine Marktforscher und Fokusgruppen mehr, um zu begreifen, was deine Zielgruppe wirklich will.

Richte deine Strategien und Handlungen entsprechend aus, um deine potentiellen Kunden, Kollegen oder Geschäftspartner noch zielführender für deine Ideen, Dienstleistungen oder Produkte gewinnen zu können.

Wenn du keine geeignete Gruppe auf LinkedIn findest, dann gründe deine eigene Gruppe und lade dazu Gleichgesinnte aus deinem LinkedIn-Netzwerk ein.

Warte nicht darauf, dass jemand anderes für dich die Gruppe gründet.

08. Werde zum Reputationsjäger

Das wertvollste an LinkedIn ist die Bewertungs- bzw. Epmfehlungsfunktion, mit der du deine Reputation dramatisch erhöhen kannst.

Unterschätze dabei nicht die Wirkung einer Bewertung bzw. Empfehlung in einem Netzwerk für Berufs- und Geschäftskontakte.

Deine Kollegen, Kunden oder Vorgesetzte werde dich niemals in den Himmel loben, wenn du nichts auf dem Kasten hast. Andererseits werden Sie dich auch nicht gerade auseinander reißen, wenn du ein Überflieger bist.

Nutze die Emfehlungsfunktion zu deinen Gunsten, indem du, erstens, damit anfängst, selbst Empfehlungen für ausgewählte Kontakte zu schreiben, und zweitens, die empfohlenen Kontakte bittest, für dich eine Empfehlung zu formulieren.

Wie wirst du genau zu einem Reputationsjäger?

ErstensVerlasse deine Komfortzone und schreibe zu Beginn selbst eine aufrichtige und wertschätzende Empfehlung für einen deiner Kontakte.

LinkedIn bietet dir dazu die Möglichkeit, zu jeder Station im Lebenslauf deines Kontaktes eine Empfehlung abzugeben, z.B. in Bezug auf seine Persönlichkeit, Arbeitsergebnisse beim Unternehmen XY oder Führungsqualitäten im Verein YZ.

Schreibe deine Empfehlungen aber nur für diejenigen Kontakte, die du sehr gut einschätzen kannst, … und für die du auch bereit bist, die Hand ins Feuer zu legen.

Andernfalls ruinierst du damit nur deine eigene Reputation, wenn du z.B. für einen Bekannten eine besonders positive Empfehlung bezüglich seiner Leistungen beim Unternehmen XY abgibst. Dieser aber eine totale Niete ist, … was einer deiner besten Geschäftspartner erst herausfindet, nachdem er deinem Bekannten … aufgrund deiner positiven Empfehlung … einen größeren Auftrag vergeben hat.

Zweitens … Gleich nachdem du deine Empfehlung für einen deiner Kontakte formuliert hast, ist es für dich an der Zeit, diesen Kontakt darum bitten, für dich eine Empfehlung zu schreiben.

Ist diese Forderung nicht zu frech? Nicht ganz. Schließlich bist in Vorleistung getreten, ohne dass dich jemand darum gebeten hat.

Jedes funktionierende Netzwerk basiert auf dem Prinzip „Geben und Nehmen“ … und zwar exakt in dieser Reihenfolge.

Wenn du das Gefühl hast, dass einige deiner Kontakte … langfristig betrachtet … nur nehmen, aber nie etwas zurückgeben, ist es für dich eine Überlegung Wert, diese Kontakte rechtzeitig auszusieben.

07. Bau ein funktionierendes Netzwerk auf, bevor du es brauchst

Das Geheimnis erfolgreicher Netzwerker besteht darin, dass sie sich ein funktionierendes Netzwerk aufbauen, bevor sie eines Tages brauchen, … um beispielsweise einen neuen Job, Kunden oder Geschäftspartner zu finden.

Dazu gehört nicht nur die frühzeitige Vernetzung mit deinen zukünftigen Arbeitgebern, potentiellen Kunden oder vielversprechenden Geschäftspartnern, sonder auch die proaktive Schaffung von „sichtbaren“ Mehrwerten für deine LinkedIn-Kontakte.

Du musst bereit sein, in Vorleistung zu treten.

Erstens, indem du Streicheleinheiten verteilst. Zweitens, indem du Goodies verschenkst. Und drittens, indem du deine Kontakte untereinander sinnvoll vernetzt.

Welche konkreten Möglichkeiten stehen dir dazu offen?

Erstens … Fang klein an und verteile emotionale Streicheleinheiten in Form von Lob, Glückwünschen oder Motivation!

Streicheleinheiten kosten dich theoretisch nichts. Sie haben jedoch eine unglaublich hohe Wirkung, da sich viele Menschen heutzutage zu schade sind, andere zu loben oder zu motivieren.

Schwimme gegen den Strom und falle dadurch positiv auf!

Analysiere die Status Updates deines Netzwerks auf deiner LinkedIn Startseite.

Was hat sich bei deinen Kontakten in den vergangenen Tagen getan?

Wenn jemand Geburtstag hat, dann gratuliere ihm zu seinem Ehrentag. Wenn jemand einen neuen Job angenommen hat, dann wünsche ihm einen erfolgreichen Start … Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Halte dich kurz und verteile nur ehrlich gemeinte Streicheleinheiten.

Zweitens … Jetzt wird es Zeit, dass du dich steigerst. Beglücke dein Netzwerk gezielt und regelmäßig mit kleinen Goodies.

Jeder Mensch freut sich über Geschenke … auch deine LinkedIn-Kontakte.

Schick ihnen per LinkedIn-Message einen Link zu einem für Sie nützlichen Artikel, z.B. wie sie ihre Flut von Emails bewältigen können.

Oder überrasche sie mit einer interessanten Studie, deren Ergebnisse sie in ihrem Berufs- oder Privatleben voranbringen werden.

Falls du nicht weißt, welche Goodies du deinen Kontakten schenken kannst, dann stell dir einfach folgende Frage: „Welches Problem raubt meinem LinkedIn-Kontakt XY aktuell am meisten den Schlaf?“

Tippe anschließend deine Antwort … z.B. Hauskauf in Hamburg, Recruiting von Fachpersonal, usw. … in Verbindung mit Stichwörtern wie z.B. „Studie“, „Tipps“ oder „Anleitung“ in Google ein.

Du wirst erstaunt sein, wie viele Studien, Tipps und Anleitungen dir das Internet für die Lösung der Probleme deiner Kontakte bietet.

Drittens … Den größten Mehrwert für deine LinkedIn-Kontakte schaffst du jedoch, indem du sie untereinander sinnvoll vernetzt.

Denn du kennst nicht nur die Probleme, sondern auch die Stärken, Fähigkeiten und Erfahrungen deiner LinkedIn-Kontakte … Und wenn du nicht auf den Kopf gefallen bist, kannst du an fünf Fingern abzählen, welcher deiner Kontakte einem anderen Kontakt wie behilflich sein kann.

Bringe diese Kontakte zusammen, damit sie ihre Probleme möglichst effektiv und effizient aus der Welt schaffen können.

Wenn du auf das LinkedIn-Profil eines deiner Kontakte klickst, kannst du ihm über den „Kontakte vorschlagen“-Button gleich mehrere deiner Kontakte nahelegen.

LinkedIn schlägt dir über einen Algorithmus sogar vor, welche weiteren Kontakte für das ausgewählte Profil von Interesse sein können und zeigt dir an, mit wem aus deinem Netzwerk der auswählte Kontakt bereits vernetzt ist.

Probiere es gleich aus.

06. Halte dein LinkedIn-Netzwerk schlank

Dein LinkedIn-Netzwerk ist keine Adressdatenbank, in der du alle Kontakte, die dir jemals über den Weg gelaufen sind, für immer und ewig ablegst.

Dadurch entwickelst du es nur zu einem Geschwür, das mit der Zeit immer komplexer und schwerfälliger wird.

Halte dein Netzwerk auf LinkedIn schlank und agil, indem du dir alle 6 Monate zu jedem deiner Kontakte folgende drei Kernfragen beantwortest:

  • Was kann ich für diesen Kontakt Gutes tun?
  • Was kann dieser Kontakt für mich Gutes tun?
  • Mit welcher wichtigen Person kann mich dieser Kontakt in Verbindung bringen?

Falls deine Antworten „Nichts!“, „Nichts!“ und „Niemand!“ lauten, wird es für dich höchste Zeit, den Kontakt zu beenden.

Dieser Schritt ist sicherlich nicht der leichteste, aber er wird dir helfen, ein übersichtliches und funktionierendes LinkedIn-Netzwerk aufzubauen.

05. Promote wirkungsvoll dein LinkedIn-Profil

Dein professionell angelegtes Profil mit den leidenschaftlichsten Beschreibungen, tollsten Fotos und interessantesten Gruppen wird vermutlich kaum von Kollegen, Headhuntern oder Geschäftspartnern überrannt, wenn du keinem Menschen davon erzählst.

Rühr daher für dein LinkedIn-Profil die Werbetrommel!

Erstens, nimm den Link zu deinem LinkedIn-Profil in deiner Email-Signatur auf. Zweitens, platziere den Link auf deiner Website oder Blog. Drittens, baue den Link in deine Präsentationen ein. Und viertens, implementiere den Link auf deiner Visitenkarte.

Wie kannst du dein LinkedIn-Profil konkret mit wenig Aufwand wirkungsvoll promoten?

Erstens … Bevor du beginnst den Link zu deinem LinkedIn-Profil der ganzen Welt mitzuteilen, denk daran, diesen vorher zu personalisieren.

Schließlich willst du nicht in deiner Email-Signatur oder Visitenkarte eine kilometerlange, zufällig generierte URL stehen haben, dich sich kein Mensch merken kann.

Ich habe meine LinkedIn-URL beispielsweise auf „awitt“ verkürzt.

Wie du die URL für dein öffentliches LinkedIn-Profil personalisieren kannst, erfährst du im Hilfebereich von LinkedIn.

Nach der Anpassung kannst du deine personalisierte URL in deine Email-Signatur aufnehmen und dadurch passiv weitere Kontakte für dein LinkedIn-Profil begeistern.

Achte bei geschäftlichen Email-Signaturen darauf, dass du die Corporate Identity-Vorgaben deines Unternehmens einhältst.

Falls du noch keine Email-Signatur angelegt hast, kannst du das mit dem LinkedIn-Tool „E-Mail-Signatur“ gleich nachholen.

Zweitens … Falls du eine Website oder Blog führst und deren Inhalt auch für potentielle Kunden, Kollegen und Geschäftspartner einen Mehrwert bietet, dann platziere dort ebenfalls den Link zu deinem LinkedIn-Profil.

Bedenke, dass nicht alle Besucher deiner Website oder Blogs sich mit dir via Facebook, Twitter oder Youtube vernetzen wollen, da diese Netzwerke für sie einen eher privaten Charakter haben … Biete ihnen deshalb LinkedIn als professionelle Alternative an.

Drittens … Falls du Präsentationen hältst und diese danach z.B. auf SlideShare veröffentlichst (siehe Tipp 10), bietet es für dich am, am Ende der Präsentation ebenfalls den Link zu deinem LinkedIn-Profil aufzuführen.

Falls jemand vom Inhalt deiner Präsentation überzeugt wurde, wird er garantiert mehr über dich und deinen Werdegang erfahren wollen.

Mache es ihm so einfach wie möglich.

Vergiss bei geschäftlichen Präsentationen nicht, die Corporate Identity-Vorgaben deines Unternehmens einzuhalten.

Viertens … Totgeglaubten leben länger als du deknst! Das gilt insbesondere für Visitenkarten.

Trotz LinkedIn, Facebook oder elektronischer Visitenkarten, die uns auf dem Smartphone überall hin begleiten, habe ich noch keine einzige Netzwerkveranstaltung erlebt, auf der keine Visitenkarten aus Papier ausgetauscht wurden.

Nutze die Möglichkeit und platziere den Link zu deinem LinkedIn-Profil auch auf deiner Visitenkarte.

Der Empfänger deiner Visitenkarte wird dadurch bei der Nachbereitung einer Netzwerkveranstaltung feinfühlig daran erinnert, dich auch auf LinkedIn als Kontakt aufzunehmen bzw. dort mehr über dich und dein Wirken zu erfahren.

Auch in diesem Fall gilt … Beachte bei geschäftlichen Visitenkarten die Einhaltung der Corporate Identity-Vorgaben deines Unternehmens.

04. Schütze deine LinkedIn-Daten

Sei nicht leichtsinnig! Schütze deine persönlichen Daten auf LinkedIn.

Erstens, indem du die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz deiner Privatsphäre ergreifst. Zweitens, indem du von deinen Kontaktdaten regelmäßig ein Back-up anlegst. Und drittens, indem du sichere Passwörter benutzt.

Wie kannst du deine Daten auf LinkedIn schützen?

Erstens … Gehe auf „Einstellungen“ und klicke dann auf „Profil“. Dort kannst du umfangreiche Maßnahmen zum Schutz deiner Privatsphäre ergreifen.

Entscheide z.B., wer deine Statusmeldungen mitlesen darf, wer dein Profilfoto ansehen kann oder ob andere Nutzer erfahren dürfen, dass du ihr LinkedIn-Profil besucht hast.

Zweitens … Niemand kann dir garantieren, dass LinkedIn ewig existieren wird.

Lege deshalb zu Beginn eines jeden Monats bzw. nach größeren Veränderungen in deinem LinkedIn-Netzwerk ein Back-up von deinen Kontaktdaten an.

Wie das genau geht, erfährst unter „Exportieren Ihrer Kontakte“ im Hilfebereich von LinkedIn.

Drittens … Das Thema „sichere Passwörter“ habe ich bereits im Artikel „Warum dein Kollege ganz genau weiß, wie viel Geld du auf deinem Bankkonto hast!“ ausführlich behandelt.

Falls du die dort aufgeführten Tipps zur Passwortsicherheit nicht umsetzt, läufst du Gefahr, dass sich Unbefugte Zugang zu deinem LinkedIn-Account verschaffen und dir das Leben ein wenig schwerer machen.

Best Case … Deine Kontakte erhalten von deinem LinkedIn-Account Werbe-Links zu „exotischen“ Websites, die ihnen Potenz steigernde Mittel, Klingelton-Abos oder Proteinpillen verkaufen wollen.

Ich wünsche dir jetzt schon viel Spaß dabei, Entschuldigungs-Emails vorzuformulieren.

Worst Case … Falls du eine bekannte Persönlichkeit mit vielen wertvollen Kontakten bist und deinen LinkedIn-Account gerne zurück haben willst, erhältst du von den Account-Kidnappern vermutlich folgendes Angebot:

„Überweise 5.000 Euro via Western Union an … oder wir löschen deinen LinkedIn-Account. Im zweiten Fall verschicken wir vorher selbstverständlich auch noch ein paar obszöne Nachrichten an deine Kontakte. Du hast 48 Stunden Zeit.“

Noch Fragen zur Passwortsicherheit? Dann arbeite den oben genannten Artikel durch und setzte die Tipps akribisch um.

03. Verlasse ab und zu die LinkedIn-Matrix

Dein Berufs- und Geschäftsnetzwerk auf LinkedIn besteht zwar größtenteils aus Menschen, die sich gerne stundenlang in den sozialen Netzwerken herumtreiben, aufschlussreiche Status Updates posten und dich mit vielen Nachrichten zumüllen, … doch noch viel lieber treffen sie sich mit dir Face-to-Face, um sich auszutauschen, etwas zu unternehmen oder einfach ungezwungen ein Bier zu trinken.

Gehe diesem berechtigten Wunsch nach Nähe und Austausch nach!

Verlasse ab und zu die LinkedIn-Matrix und verabrede dich mit deinen Kontakten zu einem Offline-Event in einem Café oder Bar.

Sei nicht leichtsinnig! Bereite dich auf jedes einzelne Treffen mit deinen LinkedIn-Kontakten ernsthaft vor.

Falls du der Meinung bist, dass einer deiner Kontakt es nicht Wert ist, dass du dich mit ihm persönlich triffst, dann stell dir die berechtigte Frage, warum dieser Kontakt dann Teil deines Netzwerkes ist (siehe auch Tipp 06).

02. Spiele mit deinen LinkedIn-Statistiken

Statistische Auswertungen sind zwar trocken, jedoch nicht, wenn es sich dabei um deine eigenen Kontakte handelt.

Führe einfache statistische Auswertungen der Daten deiner Kontakte aus, um zu verstehen, wie sich dein LinkedIn-Netzwerk zusammensetzt und welche Maßnahmen du ggf. ergreifen solltest.

Wenn du auf den Button „Kontakte“ und dann auf den Reiter „Direkte Kontakte“ klickst, wird dir übersichtlich angezeigt,

  • in welcher Beziehung du zu den einzelnen Kontakten stehst (z.B. Kollege, Freunde, …),
  • in welchen Unternehmen deine Kontakte tätig sind,
  • in welcher Gegend deine Kontakte aktuell leben und arbeiten,
  • und in welchen Industrien deine Kontakte zurzeit aktiv sind.

Ein Ergebnis könnte z.B. sein, dass du zu viele Kontakte in Industrien hast, die dich überhaupt nicht interessieren.

Stimme die Ergebnisse deiner statistischen Auswertung mit deiner ursprünglichen Zielsetzung ab (siehe Tipp 17).

Hast du die richtigen Kontakte in deinem Netzwerk?

Falls nein, dann wird es höchste Zeit, dich mit den richtigen Kontakten zu vernetzten bzw. dich von den falschen Kontakten in deinem LinkedIn-Netzwerk zu verabschieden.

Zusätzlich kannst du im Rahmen deiner Auswertung feststellen, mit welchen deiner Kontakte du schon lange nichts mehr unternommen hast.

Identifiziere diese „Karteileichen“. Schreib ihnen eine kurze Email oder ruf sie an, um dich nach ihrem Wohlbefinden zu erkundigen.

Warte nicht immer darauf, dass dich jemand anmailt oder anruft. Geh mit gutem Beispiel voran und mache selbst den ersten Schritt.

Diese Investition in dein LinkedIn-Netzwerk wird sich für dich mehr als auszahlen.

01. Führe LinkedIn-Rituale ein

LinkedIn ist nur ein Tool, das dir dabei helfen kann, ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen.

Die Umsetzung hängt jedoch … wie immer … nur von dir ab.

Du allein wirst durch deine Taten bestimmen, ob dein Berufs- und Geschäftsnetzwerk an Wert gewinnen oder verlieren wird.

Mache es dir deshalb zu einem Ritual, jeden Morgen 15 Minuten vor Arbeitsbeginn auf LinkedIn zu netzwerken. Alternativ kannst du einmal in der Woche eine ganze Stunde für LinkedIn reservieren.

Nutze zum Netzwerken auch die toten Zeiten während deiner Fahrt in der S-Bahn oder in einer langen Warteschlange.

Welche Tipps hast du zu bieten?

Welche Erfahrungen hast du mit LinkedIn gemacht, um ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen?

Was hat funktioniert. Wovon sollte man lieber die Finger lassen?

Bist du ein Netzwerker oder ein Karteileichensammler?

Teile deine Tipps anderen Lesern im Kommentarfeld mit und vernetze dich mit Gleichgesinnten.

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