25 gute Ausreden, die dich zum ewigen Verlierer machen (Teil 2)


Foto: moriza, benötigte Lesezeit: 4 Minuten

Weitere gute Ausreden ewiger Verlierer

Nachdem du im ersten Teil der dreiteiligen Serie die ersten 9 von 25 häufigsten guten Ausreden kennen gelernt hast … kommen jetzt 7 weite gute Ausflüchte ewiger Verlierer.

Keine Sorge … auch dieses Mal erfährst du, was du tun kannst, um sie für immer aus deinem Leben zu verbannen.

16. Du weißt nicht, wo du anfangen sollst

Hast du schon etwas von Google gehört … einer der wirkungsvollsten Waffen gegen Halb- und Unwissen?

Nie hattest du einen derart einfachen und schnellen Zugang zu Informationen wie heute … in den meisten Fällen auch völlig kostenlos.

Google führt dich zu Websites, Videos oder Podcasts, die dir nicht nur erklären, wie du den besten vietnamesischen Kaffee kochst, deine Lesegeschwindigkeit in einer Woche um 400% erhöhst, … sondern auch wie du Menschen beeinflussen kannst, um eine Bewegung zu starten.

15. Dir fehlt das Know-How

Hast du schon etwas von Amazon gehört? Ja, es ist eine weitere Wunderwaffe gegen Halb- und Unwissen.

Dort gibt es Bücher, Videos oder CDs, die dir nahezu alles beibringen können, was ein Mensch erlernen kann: Programmieren, Mauern oder Schlittschuh laufen.

Falls du einen Schritt weitergehen willst und mehr Interaktion benötigst, dann belege einen Kurs an einer nahe gelegenen Volkshochschule oder schreib dich gleich an einer Fernuniversität ein.

Renommierte Universitäten, wie z.B. die Yale University oder MIT, bieten ausgewählte Vorlesungen sogar kostenlos an. Weitere Ideen für eine sinnvolle Verschwendung deiner wertvollen Zeit findest im folgenden Artikel.

14. Du bist kein Experte

Im Fernsehen, in Zeitungen oder im Radio wimmelt es nur so von Experten … Experten für Social Media, Experten für den Nahen Osten oder Experten für die Bildungspolitik.

Du hörst ihnen aufmerksam zu, wenn du von einem Thema wenig Ahnung hast … und vertraust darauf, dass sie Licht ins Dunkel bringen.

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wie diese Menschen zu Experten geworden sind? Schau sie dir etwas genauer an und du wirst in den meisten Fällen folgende drei Gemeinsamkeiten feststellen:

  • Experten wissen über ein bestimmtes Thema (etwas) mehr als der Durchschnitt. Sie haben dazu Bücher gelesen, Vorträge besucht oder Experimente gemacht. Die wenigsten Experten durchdringen ihr Themengebiet wirklich bis ins letzte Detail, weil es in den meisten Fällen nur die wenigsten Menschen interessiert.
  • Experten sammeln nicht nur Wissen, sondern teilen es auch anderen mit, indem sie dazu Bücher veröffentliche, Zeitungsartikel schreiben oder Fernsehinterviews geben.
  • Experten werden … und das ist wahrscheinlich die wichtigste Gemeinsamkeit … von den Medien und dem Publikum als solche wahrgenommen.

Und, ist das alles?

Grob betrachtet: „Ja, das ist alles!“.

Hier mein eigenes Beispiel:

  • Ich habe mich vor einiger Zeit etwas intensiver damit beschäftigt, wie ich meine Flut von Emails bewältigen kann und dazu eine Reihe von guten Artikeln gelesen, Interviews angehört und mit Menschen gesprochen, die das gleich Problem haben.
  • Danach habe ich mir aus diesem Sammesurium an Ideen und Lösungsvorschlägen die Rosinen herausgepickt, sie ausprobiert und über sie den Inbox-Chaos-Artikel geschrieben. So weit, so gut!

Seitdem bricht dieser Artikel alle Rekorde, was die Anzahl der Besucher und ihre Verweildauer angeht … und ich erhalte Anfragen, ob ich zu diesem Thema auch einen Vortag halten könnte.

Bin ich ein gleich ein Experte für die Bewältigung von Email-Katastrophen?

Ich denke nicht. Es gibt zig tausend Menschen, die es viel besser können.

Kannst du Experte für ein Thema werden?

Wenn du bereit bist, dich in dein Thema etwas tiefer als der Durchschnitt einzuarbeiten und deine Erkenntnisse mitzuteilen, dann lautet die Antwort: „Auf jeden Fall!“

13. Du hast kein gutes Netzwerk

Du wirst niemals ein gutes Netzwerk haben, wenn du es nicht permanent aufbaust, pflegst und weiterentwickelst.

Nutze Plattformen wie Xing, LinkedIn oder auch Facebook, um dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Tausche dich mit deinen Kontakten regelmäßig aus … nicht nur online, sondern auch offline bei einem Kaffee oder Bier.

Versorge dein Netzwerk mit wertvollen Informationen ohne dafür gleich Gegenleistungen zu erwarten … und werde selbst zum Türöffner, indem du deine Kontakte untereinander vernetzt.

Vereinbare deshalb noch heute mit einem Kollegen/-in ein Lunch Date oder mach dich auf die Suche nach einem geeigneten Mentor.

12. Du hast zu viele andere Dinge auf dem Tisch liegen

Glaub mir, das wird zu einem Dauerzustand, wenn du dich nicht nur auf die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben fokussierst.

Deine Gesundheit, deine zwischenmenschlichen Beziehungen und dein berufliches Fortkommen sind wichtig.

Alles andere kann unter den Tisch fallen, z.B. Fernsehen, Chatten, … erstelle am besten jetzt gleich deine persönliche Not-To-Do-Liste.

11. Du bist eine Frau bzw. ein Mann

Wach auf! Du lebst im 21. Jahrhundert. Diskriminierungen aufgrund deines Geschlechts sind … zumindest in der westlichen Welt … auf dem Rückzug.

Es gibt inzwischen eine Reihe von weiblichen Managerinnen und Bauarbeiterinnen … genauso wie es auch eine Reihe von männlichen Kindergärtnern und Politessen gibt … die Zahlen könnten sicherlich höher sein. Das ist aber nur der Anfang.

Überzeuge mit deinen Leistungen, anstatt immer nur dein Geschlecht als Entschuldigung hinzuhalten. Denn sonst bestärkst du damit nur diejenigen, die noch immer glauben, dass wir im 15. Jahrhundert leben.

10. Es ist viel zu hart

Verabschiede dich ein für allemal von der naiven Vorstellung , dass das Leben ein Pony-Hof ist, auf dem Eis und Pommer verteilt werden.

Nennenswerte Erfolge basieren … neben tollen Ideen, viel Talent und funktionierenden Netzwerken … noch immer auch auf mehreren Litern Schweiß und Tränen.

Lass dich nicht von den Märchen erfolgreicher Sportler, Schauspieler oder Unternehmer blenden, mit wie viel Leichtigkeit sie ihre Siege errungen haben.

Im Nachhinein klingt alles einfacher … Keiner erzählt gerne von den langwierigen Trainings, die er als Sportler Tag ein, Tag aus absolviert hat, von den vielen Absagen, die er als Schauspieler erhalten hat, oder von den vielen Überstunden, die er als Manager gemacht hat.

Akzeptiere einfach, dass die Härte ein integraler Bestandteil deines Lebens ist und spar dir die Zeit, dir darüber zu viele Gedanken zu machen. Investiere die gewonnene Zeit lieber in die Umsetzung deiner Pläne.

Kommen dir diese guten Ausreden bekannt vor?

Wie viele dieser guten Ausreden hast du bereits selbst genutzt? Was unternimmst du, um sie aus deinem Leben zu verbannen. Teile deine Erfolgsgeschichten anderen Lesern mit.

_______________________________________________________________

Lesern, den dieser Artikel gefallen hat, gefiel auch …

Wow. It's Quiet Here...

Be the first to start the conversation!

Leave a Reply:

Gravatar Image

More in Inspiration (6 of 15 articles)