Inbox-Chaos! Oder wie du bereits diese Woche deine Flut von Emails bewältigst?!

Foto: Adam_Inglis, benötigte Lesezeit: 16 Minuten

Email-Flut kaum zu bewältigen

Du wirst täglich von einer Flut von Emails überrollt und weißt nicht, wie du sie bewältigen sollst.

Mehrere Anfragen von Kunden, Benachrichtigungen von Kollegen, Kettenbriefe von Freunden, Sonderangebote von Amazon, Updates von Facebook, Rechnungen vom Energieversorger und viele weitere Nachrichten verpassen deiner Inbox den Todesstoß.

Wenn du Glück hast, erhältst du an guten Tagen knapp 10 Emails. An schlechten Tagen können es  leicht 100 und mehr Nachrichten sein … die Zahlen sind bereits um Spam bereinigt!

Email-Tsunami auslösen

Kein Wunder! Anstatt deine Kollegen im Nachbarbüro anzurufen oder bei ihnen persönlich vorbeizuschauen, schickst du ihnen lieber eine Email.

Wenn du dreist genug bist, setzt du noch deinen Vorgesetzten und die halbe Abteilung in Kopie.

Damit löst du einen Email-Tsunami aus Rückantworten und Weiterleitungen aus, der in der Regel nicht nur deine Produktivität, sondern auch die aller anderen Empfänger zurück auf das Steinzeit-Niveau befördert.

Angst etwas ganz Wichtiges zu verpassen

Die meisten Emails haben für dich entweder nur eine sehr geringe oder gar keine Bedeutung. Du lässt dich dennoch durch jede einzelne Nachricht von deiner eigentlichen Arbeit ablenken … aus Angst etwas ganz Wichtiges zu verpassen!

Bei jedem „Benachrichtigung erhalten!“-Ton oder Aufblinken deines Emailprogramms lässt du alles liegen und stehen. Du stürzt dich  wie ein Aasgeier auf die eingegangene Email, um diese zu lesen. Danach arbeitest du dich erst einmal wieder mühselig in deine eigentliche Aufgabe ein, bis die nächste Email in deiner Inbox landet und dir erneut die Aufmerksamkeit raubt.

Smartphones … Blackberry, iPone & Co. … machen es dir möglich, diesen Teufelskreis nicht nur am Schreibtisch, sondern überall und zu jeder Zeit zu praktizieren … im Auto, beim Einkaufen, auf einer Party, beim Essen, im Gespräch mit anderen Menschen … sogar im Urlaub und auf dem Klo!

Experiment machen

Die Angst, jede Sekunde etwas ganz Wichtiges zu verpassen, ist mächtiger als du denkst.

Mach ein Experiment! Hole in einer voll besetzten U-Bahn, Büro oder Café demonstrativ dein Smartphone heraus. Gib vor, eine Email erhalten zu haben und lies diese mit Hollywood-reifer Mimik und Gestik aufmerksam durch.

In 80% der Fälle wird es keine fünf Sekunden dauern, bis mindestens einer der Anwesenden, der ein Smartphone dabei hat, es ebenfalls hervorholen wird, um nachzusehen, ob er vielleicht eine Email bekommen hat … weil er sonst etwas ganz Wichtiges verpasst. Zu groß ist die Angst, auf die Frage von Kollegen, Freunden und Bekannten: „Hast du schon die Email von XY gelesen?“ mit einem „Nein!“ antworten zu müssen.

Angriffe auf die eigene Produktivität erkennen

Fast Jede Email, die du erhältst, ist ein Angriff auf deine Produktivität! Mit Emails können andere Menschen sehr leicht und wirkungsvoll deine Prioritäten bestimmen.

Du kannst dir noch so viele Gedanken darüber gemacht haben, was du an diesem Tag und wie machen wolltest. Wenige Emails genügen, um deine ganze Tagesplanung, deine ToDo‘s, Nich-ToDo‘s und somit deine Prioritäten um 180° zu drehen.

Angriffe auf die Produktivität anderer vermeiden

Mit jeder unnötigen Email, die du anderen Menschen schickst, verübst du gleichzeitig auch einen Anschlag auf ihre Produktivität.

Im besten Fall holst du sie mit unsinnigen Anfragen aus ihrem „Fluss“ heraus und lässt sie dann wieder ein paar Minuten in ihre ursprüngliche Aufgabe einarbeiten. Was soll‘s? Deine Mitmenschen verlieren dadurch lediglich 10 – 30 Minuten ihrer Arbeits- bzw. Lebenszeit … pro Tag. Im Jahr sind es dann ca. 60 – 180 Stunden.

Im schlimmsten Fall wissen deine Mitmenschen mit deiner Email nichts anzufangen, verschieben diese deshalb bis zum Erbrechen von einem Ordnern zum anderen und hoffen, dass sich deine Anfrage in Luft auflöst. Vielleicht ist aber auch ihre Inbox dermaßen vollgestopft, dass sie vor lauter Emails nicht mehr die wirklich wichtigen und dringenden Nachrichten erkennen.

Dir ist es egal! Du ärgerst dich nur über die ausbleibende Antwort und merkst, dass du in den letzten 10 Minuten schon 5 neue Emails erhalten hast. Was wirst du machen? Dich von den Emails ablenken lassen oder weiterlesen?

17 Ideen, um deine Flut von Emails zu bewältigen

Du bist dir jetzt der tödlichen Folgen einer Überdosis an Emails bewusst und fragst dich, ob es dagegen ein Allheilmittel gibt. Die trockenwahre Antwort lautet: „Nein!“. Aber es gibt zumindest einzelne Ideen, wie du deine Flut von Emails wieder in den Griff bekommst:

17. Emailprogramm schließen

Schließe alle deine Emailprogramme, während du an deinen eigentlichen Aufgaben arbeitest. Öffne die Emailprogramme nur zu  festgelegten Zeiten, an deinen du deine Emails am Stück (Batch Process) bearbeiten willst.

Jeder „Benachrichtigung erhalten!“-Ton oder Aufblinken deines Emailprogramms ist Gift für deine Konzentration. Wenn eine Email wichtiger und dringender als deine aktuellen Aufgaben ist, wird dich der Absender schon rechtzeitig anrufen oder persönlich aufsuchen.

16. Email-Adresse wie heiligen Grahl hüten

Deine „richtige“ Email-Adresse ist heilig! Hinterlasse sie nicht überall im Internet. Wenn du gerne auf Blogs oder in Forem kommentierst, dann leg dir eine gesonderte „Fake“-Email-Adresse an, um dich vor Spam und unnötigen Anfragen zu schützen. Sollte der „Fake“-Email-Account irgendwann aus allen Nähten platzen, kannst du ihn getrost löschen und dir einen neuen anlegen.

Achte darauf, auf Messen oder beim Small-Talk an der Bar nicht gleich deine „richtige“ Email-Adresse herauszurücken. Gib lieber deine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme an. Den meisten Menschen fällt es leichter, eine Email zu schreiben, als anzurufen. Sie werden sich bei dir nur dann per Telefon melden, wenn sie etwas ganz wichtiges zu besprechen haben.

15. Newsletter abbestellen

Bestelle alle Newsletter ab, die du nicht von Anfang bis Ende liest. Die meisten Newsletter enthalten heutzutage keine „News“, die dir einen Mehrwert liefern, sondern nur Werbung. Am Ende eines jeden Newsletters findest du einen entsprechenden „Newsletter abbestellen“-Link. Mache von diesem regelmäßig Gebrauch!

Falls du einen Newsletter aus welchen Gründen auch immer nicht abbestellen kannst,  dann setze ihn auf die Spam-Liste.

14. Ordnung schaffen

Schaffe in deinem Email-Account Ordnung! Lege Themen-Ordner an, um Emails schnell einsortieren und wieder finden zu können (z.B. Hauptordner „Privates“ mit den Subordnern „Freunde“, „Rechnungen“, „Blog“, usw. und Hauptordner „Geschäftliches“ mit den Subordner „Projekt XY“, „Teamevent“, usw.).

13. 4-D-Strategie anwenden

Wenn du eine Email durchgelesen hast, musst du dich innerhalb von Milli-Sekunden für eine von vier folgenden Handlungsoptionen entscheiden: Delete, Do, Defer oder Delegate. Mach dir dabei das Eisenhower-Prinzip zunutze, das bei der Klassifizierung von Aufgaben … oder in deinem Fall Emails … zwei Dimensionen unterscheidet: 1. Wichtigkeit und 2. Dringlichkeit:

  • Delete: Lösche bei der Durchsicht deiner Email-Inbox zuerst alle aus deiner Sicht „unwichtigen und nicht dringenden“ Emails (z.B. unpersönliche Massen-Emails). Diese Maßnahme allein kann deine Inbox auf Anhieb um ca. 90% verschlanken. Habe Mut zum Löschen!
  • Do: Beantworte alle aus deiner Sicht dringenden und wichtigen Emails sofort (z.B. Anfrage vom Vorgesetzten)! Sortiere danach die Email in den entsprechenden Themen-Ordner ein, damit du sie später schnell wieder findest, falls Rückfragen kommen.
  • Defer: Falls eine Email wichtig, aber nicht dringend ist, formuliere dazu eine Aufgabe für deine (externe) ToDo-Liste und lege das Datum fest, bis wann du diese Aufgabe persönlich erledigt haben willst (z.B. Weihnachtsfeier planen bis 16.10.). Sortiere danach die Email in den entsprechenden Themen-Ordner ein, damit du sie später schnell wieder findest, falls Rückfragen kommen.
  • Delegate: Wenn du die Möglichkeit hast, Aufgaben zu delegieren, dann leite dringende, jedoch nicht wichtige Emails an deine Mitarbeiter weiter. Setze eine konkrete Deadline und bitte um eine kurze Bestätigung, dass die Aufgabe erledigt wurde (z.B. Reservierung eines Meetingraums). Sortiere danach die Email in den entsprechenden Themen-Ordner ein, damit du sie später schnell wieder findest, falls Rückfragen kommen.

Beweise bei der Anwendung der 4-D-Strategie Hartnäckigkeit! Triff nach dem Durchlesen einer jeden Email sofort eine Entscheidung, was du mit dieser Email machen wirst.

12. Email-Diät machen

Du wirst in den meisten Fällen nicht für das Bewachen deiner Inbox … außer du arbeitest im Email-Support … sondern für das Erledigen deiner Kernaufgaben bezahlt. Mache deshalb eine Email-Diät. Frage deine Emails nur zwei Mal am Tag ab … idealerweise um 11:00 und 16:00 Uhr.

Wenn du morgens zur Arbeit kommst, sollte deine allererste Handlung die Festlegung deiner eigenen Prioritäten/ToDo‘s und anschließend die Bearbeitung deiner wichtigsten und dringendsten Aufgaben sein. Alles andere … auch deine Emails … muss warten! Falls du es nicht machst, werden andere Menschen mit ihren Emails deine Prioritäten festlegen und deine ToDo‘s bestimmen.

Frage dich, was im schlimmsten Fall passieren würde, wenn du deine Emails erst um 11:00 Uhr und dann um 16:00 Uhr abrufst? … In den meisten Fällen gar nichts, außer dass du viel Zeit haben wirst, um hochkonzentriert deine wichtigsten und dringendsten Aufgaben zu bearbieten

Nur weil du immer … und mit deinem Smartphone auch überall … auf Emails zugreifen kannst, heißt es nicht, dass du es auch machen musst. Diszipliniere dich, deine Emails nur zwei Mal am Tag abzurufen.

11. Nutzung von Smartphones neu definieren

Smartphones sind eine nützliche Erfindung mit vielfältigen Funktionen. Das Problem dabei ist jedoch, dass du nicht immer in der Lage bist, auf alle Emails im Detail einzugehen, weil dir etwas fehlt … z.B. wichtige Informationen, die du irgendwo auf dem Laptop oder Desktop gespeichert hast … oder weil du die mitgeschickte Präsentation auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm kaum erkennen kannst.

Du musst dir die Email später am Arbeitsplatz erneut anschauen, dich hineindenken und die relevanten Hintergrundinformationen heranziehen, um sie beantworten zu können.

Wenn es um die Beantwortung von Emails geht, kannst du dein Smartphone ruhig in die Tonne werfen. Oder Nutze es lieber für das Lesen von Web-Nachrichten/Büchern, Hören von Musik, als Notizblock für deine Ideen oder als Foto-/Video-Kamera.

10. Autoresponder einsetzen

Setze deinen Autoresponder ein … nicht nur wenn du längere Zeit Urlaub machst, sondern auch übers Wochenende oder am besten jeden Tag!

Es gibt tatsächlich Menschen, die zwei Stunden nach dem Versand ihrer Email eine zweite Email hinterherschicken oder anrufen, um zu prüfen, ob ihre Email auch tatsächlich angekommen ist. Sie denken, dass du den ganzen Tag nichts anderes zu tun hast, als  deine Inbox zu hüten … was ist aber, wenn du einen ganzen Vormittag lang ein Meeting leitest, ein längeres Kundengespräch führst oder dir eine kurze Verschnaufpause gönnst?

Bestätige deshalb mit Hilfe des Autoresponders den Erhalt jeder Email automatisch und weise daraufhin, dass du aufgrund von Terminen nur einen eingeschränkten Zugriff auf deinen Email-Account hast … in der Regel um 11:00 und 16:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten könne dich der Emailabsender in dringenden Fällen unter der Telefonnummer XY erreichen.

09. Im Voraus bedanken

Bedanke dich in deinen Emails im Voraus für das Erledigen einer Aufgabe, um nachträgliches Bedanken zu vermeiden. So sparst du dir mindestens eine Email … wenn der Angeschriebene nicht auf die Idee kommt, dir mit „Gern geschehen!“ zu entgegnen.

08. Emails in Kopie ignorieren

Schenke Emails in Kopie keine Beachtung, außer sie sind von deinem Vorgesetzten. In 80% der Fälle handelt es sich um reine Produktivitätsvernichter. Ordne diese gemäß dem Titel in den entsprechenden Themen-Ordner ein. Falls du mutig genug bist, lösche diese Emails gleich.

07. Keine Emails in Kopie versenden

Setzte die Empfänger deiner Emails nur in Ausnahmesituationen in Kopie (z.B. auf ausdrücklichen Wunsch deines Vorgesetzter). Sprich sie ansonsten immer direkt an. Dadurch reduzierst du den Versand von redundanten Emails um ein Vielfaches. Entlaste dich und deine Mitmenschen vom Emailmüll.

06. Emails auf Zeit beantworten

Vereinbare mit dir selbst, für die Beantwortung einer Standard-Email maximal 3 Minuten Zeit zu verwenden. Halte diese Zeit strikt ein. Mit Hilfe von The Email Game kannst du bei der Bearbeitung deiner Google-Account-Emails sogar „spielerisch“ Punkte sammeln. Probiere es gleich aus.

05. Email-Porto einführen

Sofern es dir möglich ist, führe in deiner Organisation für den Versand von Emails ein Porto in Höhe 0,5 Euro ein, wenn die Email direkt an dich gerichtet ist. Sollte dir jemand eine Email in Kopie schicken, kostet sie ihn 1,5 Euro. Du wirst erstaunt sein, wie schnell sich die Kaffee-Kasse mit Geld füllen wird bzw. wie schnell die Flut von unwichtigen Emails schrumpfen wird.

04. Templates verwenden

Wenn du im Laufe der Woche oder während eines einzigen Tages mehrere ähnliche Anfragen oder Rückfragen stellst, dann verwende Email-Teplates, um deine Produktivität weiter zu steigern.

Wenn du eine Anfrage platzieren möchtest, dann können schon folgende Stichpunkte ausreichen, um Rückfragen und Missverständnisse fast vollständig auszuschließen:

  • Thema
  • Ziel
  • Anfrage/ Aufgabe
  • Deadline
  • Dank im Voraus für die Erledigung

Falls für dich eine Email keinen Sinn ergibt und du eine Rückfragen stellen willst, dann mache es nach folgendem Muster:

  • Um welches Thema geht es hier?
  • Was ist das Ziel?
  • Was konkret soll gemacht werden?
  • Wer ist zusätzlich einzubinden?
  • Bis wann soll die Anfrage/ Aufgabe erledigt werden?
  • Dank im Voraus für die Antwort

Lege für deine Zwecke eigene Templates an. Speichere diese griffbereit auf dem Desktop oder lege sie in deinem Email-Programm ab.

03. Zero-Inbox Policy einhalten

Eines deiner größten täglichen Erfolgserlebnisse muss eine leere Inbox sein. Mache die Einhaltung der „Zero-Inbox Policy“ zu deinem obersten Ziel … egal, wie viele Email-Konten und Emails du zur Zeit hast. In jeder Inbox dürfen sich nach der Bearbeitung exakt „null“ Emails befinden.

Jede Email ist eine zu viel. Entscheide dich im Milli-Sekunden-Takt, ob du die Email löschst, jetzt sofort beantwortest, auf deine ToDo-Liste setzt oder delegierst (siehe Punkt 13). Die Inbox ist keine ToDo-Liste!

02. Anrufe Emails klar vorziehen

Bevor du überhaupt auf die Idee kommst eine Email zu verfassen, stell dir die kritische Frage, ob es sinnvoller ist, einen kurzen Anruf zu machen. Manche deiner Anliegen können auf diese Weise deutlich schneller und einfacher geklärt werden als per Email.

Gespräche haben ggü. Emails den großen Vorteil, dass du Rückfragen sofort beantworten bzw. stellen kannst. Außerdem schaffst du per Telefon mehr Nähe und Verbindlichkeit zu deinen Mitmenschen als per Email.

Manchmal erfährst du auf diese Weise auch Informationen, die dir deine Mitmeschen per Email niemals mitgeteilt hätten. Erfolgreiche Menschen telefonieren mehr, als dass sie Emails verschicken!

01. Email-Bankrott erklären

Manchmal ist deine Email-Inbox dermaßen stark von Emails überflutet … insbesondere nach einem längeren Urlaub, dass dir in diesem Fall nur eine Bankrott-Erklärung weiterhilft.

Markiere alle Emails in deiner Inbox … egal ob es 600, 1.200 oder 2000 Stück sind … und drücke den „Löschen“-Knopf. Schicke daraufhin eine einzige Email an deine wichtigsten Kontakte (z.B. Vorgesetzter, Kunden) nach folgendem Muster:

„Sehr geehrte Damen und Herren, in den vergangenen Wochen hatte ich aufgrund von XY (z.B. Urlaub) keinen Zugriff auf meinen Email-Account. In meiner Inbox haben sich über XZ Emails angesammelt. Die Bearbeitung jeder einzelnen Email würde  unverhältnismäßig viel Zeit kosten. Deshalb habe ich soeben alle Emails gelöscht. Sollte ihr Anliegen weiterhin bestand haben, bitte ich Sie, mir ihre ursprüngliche Email erneut zu schicken. Vielen Dank für ihr Verständnis, …“

Wie bewältigst du deine Email-Flut?

Wie schaffst du es, deine Flut von Emails zu bewältigen? Teile deine Tipps und Tricks im Kommentarfeld mit.

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15 Responses to “Inbox-Chaos! Oder wie du bereits diese Woche deine Flut von Emails bewältigst?!”

  1. Oliver Tausend Oktober 5, 2011 at 9:12 am #

    Hallo Alexander,

    das sind super Tipps. Ich schliesse mein eMail-Programm stets unmittelbar nach Bearbeitung und habe es auch aus dem Auto Start herausgenommen. Desgleichen habe ich die Push-Funktion bei meinem iPhone deaktiviert. Ansonsten bin ich sehr schnell dabei, eMails zu löschen. Den meisten Menschen ist nicht klar, dass eMail keine Chat-Funktion ist. Daher ist auch das eMail Checken 2 mal am Tag mehr als genug. Ganz wichtig ist es natürlich, sich bei den meisten Newslettern auszutragen und die wenigen, die ich noch habe, laufen auf eine separate eMail-Adresse.

    Danke für Deine Ideen !

    Beste Grüsse

    Oliver

    • Alexander Oktober 8, 2011 at 4:38 pm #

      @Oliver: Danke für den deinen Tipp „Newsletter über separate Email-Adresse“! Habe ihn soeben umgesetzt.

  2. Tobias Oktober 7, 2011 at 11:12 pm #

    Anrufen statt Mailen. Das kann man nur unterstreichen. Mailen verkommt oft zu einem zu knappen Frage/Antwort Spiel. Da fällt alles hinten rüber, wo man nicht auf die Frage kommt oder es kostet unendlich viele Mails.

    • Alexander Oktober 8, 2011 at 4:57 pm #

      @Tobias: Du bringst es auf den Punkt!

      Wenn du im Privat- oder Geschäftsleben etwas schnell und wirkungsvoll auf die Beine stellen willst, dann bringt dich ein Anruf definitiv weiter als eine Email.

      Falls du etwas bewusst in die Länge ziehen oder ganz verhindern willst, ist eine Email das beste Mittel dafür.

      Ich werde in einem meiner nächsten Blogartikel auf dieses Thema etwas näher eingehen.

  3. Hans Oktober 12, 2011 at 6:19 am #

    Man kann es mit dem MAilen auch übertreiben. Und dann wird man feststellen, dass man den ganzen Tag nichts gemacht hat als auf Emails gewartet zu haben, welche gelesen oder beantwortet zu haben. Man muss nicht jede Email sofort haben und auch nicht jede beantworten. Sicher ist es nett, wenn einem jemand auf eine Email antwortet und sich bedankt. Aber wenn man jeden Tag mit dem zu tun hat und dann 15 x Danke-Mails bekommt geht da schon einiges an Zeit drauf. Man muss auch nicht jeden auf CC setzen. Mut zur Lücke. Aber es gibt dann auch wieder Zeitgenossen, die sich beschweren eine Info nicht bekommen zu haben – wie man es macht ist es verkehrt. Neulich sogar jemand angefangen mir seinen Spam weiter zu leiten …

    • Alexander Oktober 12, 2011 at 12:06 pm #

      @Hans: Mut zur Lücke! Du bringst es auf den Punkt!

      Prioritäten setzen heißt für mich: „Mich bewußt nur für die wirklich wichtigen (und dringenden) Aufgaben im Berufs- und Privatleben zu entscheiden … Aufgaben, die einen Mehrwert für das Unternehmen, für mich, für die Gesellschaft, usw. schaffen.“

      Alle anderen Aufgaben, inklusive Email-Ping-Pong, stelle ich hinten an oder befördere sie gleich in den Papierkorb … auch wenn es nicht alle Mitmenschen „nett“ finden werden.

      You can’t be everybody’s darling!

      Danke für den Artikellink!

  4. Hans Oktober 15, 2011 at 11:57 pm #

    Auf diese Weise verscherzt man sich´s halt mit einigen, möglicherweise etwas bornierten, Leuten, die das gar nicht verstehen. … die auf jedem Newsletter eine Dankemail zurückschicken 😉

  5. Oliver Rumpf Oktober 17, 2011 at 7:33 pm #

    Eine tolle Liste. Auch ich habe vor einiger Zeit begonnen, viele Newsletter abzusbestellen und nutze eher (in Blockzeiten) RSS-Feeds von Seiten, deren Inhalt ich verfolgen möchte.

    Zero-Inbox begeistert mich ebenfalls, fällt mir aber schwer, regelmäßig umzusetzen.

    Danke für die Tipps
    Oliver Rumpf

    • Alexander November 24, 2011 at 8:33 pm #

      @Oliver: Gern geschehen!

      Ein weiterer Tipp, den ich heute von einem Freund zum Thema „Praktische Umsetzung Zero-Inbox-Policy“ erhalten habe, lautet:

      Zero-Inbox-Wettbewerb mit einem Freund, Bekannten, Kollegen, usw. … veranstalten.

      Wer bis Ende des Tages oder Ende der Woche mehr Emails in der Inbox hat, gibt einen Kaffe, Kuchen, After-Work-Bier, usw. … aus.

  6. Andreas R. Dezember 12, 2011 at 5:05 pm #

    Sehr geehrter Herr Witt,

    Sie haben einen ausgezeichneten Artikel zum Thema Email-Vermeidung geschrieben, wofür ich Ihnen an dieser Stelle danken möchte: treffend, kreativ und umsetzungsorientiert. Die Ideen mit dem Email-Porto und Email-Bankrott-Erklärung haben es mir besonders angetan.

    Ich bin auf Ihren Artikel als treuer Leser von CIO.de gestoßen: http://www.cio.de/knowledgecenter/ecm/2297727/index2.html

    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
    Andreas R.

    • Alexander Dezember 13, 2011 at 5:19 pm #

      @Andreas R.: Freut mich. Bin gespannt, welche von diesen Ideen du erfolgreich umsetzen wirst. Besten Dank für den Link.

  7. Simone Happel Oktober 2, 2012 at 1:06 pm #

    Herzlichen Dank für die vielen guten Impulse!

    Ich habe kürzlich in einem Buch gelesen, dass meine Inbox sich mit dem Business von anderen Menschen beschäftigt – und genau so sehe ich das auch. Gerade für Selbständige ist es enorm wichtig, sich in erster Linie seinem eigenen Business zu widmen. Für mich bedeutet dass, das ich konsequent zuerst die Dinge erledige, die mich und mein Business weiterbringen, bevor ich meine Mails lese und sofort beantworte oder lösche.

    Schöne Grüße

    Simone

    • Alexander Witt Oktober 3, 2012 at 9:36 pm #

      @Simone: Gern geschehen … Teile deine Sicht der Dinge zu 100%. Fokus auf mein Business is King 😉 Welches Buch war es?

  8. Simone Happel Oktober 5, 2012 at 6:22 pm #

    Das Buch ist „The charge“ von Brendon Burchard gewesen. Und natürlich hat mich Tim Ferriss ebenfalls inspiriert 😉

    Schöne Grüße

    Simone

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