
Foto: Rennett Stowe, benötigte Lesezeit: 12 Minuten, 1 Template
Komfortzone nur für tote Fische
Die wichtigsten Schritte in deinem Leben sind niemals die angenehmsten! Du musst deine Komfortzone verlassen, wenn du mehr erreichen willst als der Durchschnitt. Sich von Umständen wie ein toter Fisch treiben zu lassen ist einfach und brotlos … Gegen die Umstände anzukämpfen ist zwar hart, wird jedoch langfristig reich belohnt.
Dein schlimmster Feind … der innere Widerstand
Wie oft hast du bereits den inneren Widerstand … deinen schlimmsten Feind … verspürt, etwas nicht zu machen. Einfach weil du dich dabei unwohl, ängstlich oder gelähmt gefühlt hast? Lass deine überhobenen Vorstellungen von der Besteigung des Mount Everest oder Bungee Jumping vom Eifelturm erst einmal beiseite.
Kleine Herausforderungen des Alltags
Besinne dich zunächst auf die kleinen Heruasforderungen des Alltags, die dich immer wieder in deine Komfortzone zurückdrängen … wie z.B. nerventötende Kunden anrufen, kompromisslose Kollegen von deinen Ideen überzeugen, beim Einkauf einen saftigen Rabatt aushandeln oder an der Bar wildfremde Menschen ansprechen.
An Grenzen der Komfortzone stoßen
Genau in solchen Momenten stößt du an die Grenzen deiner Komfortzone. Deine Komfortzone ist dabei ein Wohlfühlbecken, der all jene Gedanken und Tätigkeiten beinhaltet, die du schon mehrfach ausgeübt hast und die dir vertraut sind. Jeder Schritt über die Grenze deiner Komfortzone hinaus ist für dich mit Neuem und Unerwartetem verbunden. Du wirst gezwungen, Aufgaben zu machen, die nicht deiner Routine entsprechen. Du musst dich dabei jedes Mal aufs Neue verbiegen und verändern. Diese Situation erzeugt in dir Angst, raubt dir die nötige Portion Selbstbewusstsein und lähmt dein Denken und Handeln. Anstatt dich einer Herausforderung zu stellen, ziehst du aufgrund fehlender Routine und Vertrautheit lieber den Kürzeren und belässt alles beim Alten.
Auf derselben Stelle treten
Alles beim Alten zu belassen bedeutet für dich jedoch auf derselben Stelle treten! Wenn du an den Grenzen deiner Komfortzone verzweifelt aufgibst, kommst du im Leben kaum einen großen Schritt weiter … du rufst den schwierigen Kunden nicht an und lässt dir dadurch einen wichtigen Auftrag entgehen … deine Kollegen zerreißen deine Vorschläge in der Luft und du hörst nur stillschweigend zu … du bezahlst im Laden demütig einen hohen Preis und ärgerst dich nachher, dass du nicht nach einem Rabatt gefragt hast … und du sprichst die Frau oder den Mann deiner Träume an der Bar nicht an und träumst deshalb bis heute weiter.
Ohne Veränderung kein Fortschritt
Es wird Zeit aus deinen Träumen aufzuwachen. Du wirst keinen einzigen Erfolg erzielen, wenn du dich nicht auf eine Veränderung bzw. Herausforderung einlässt … auch auf die Gefahr hin, dass du dabei mehrfach und heftig auf die Nase fällst. Denk immer daran, dass dein spannendes und erfolgreiches Leben erst am Ende deiner Komfortzone beginnt!
Innerem Widerstand den Krieg erklären
Erkläre deinem inneren Widerstand den Krieg. Mache es zu deiner Gewohnheit, genau die Dinge zu machen, vor denen du dich am meisten fürchtest. Fange mit kleinen Herausforderungen an, die bei dir zur Gänsehaut führen. Steigere dann nach und nach das Niveau. Und wage dich an Aufgaben heran, die dir das Adrenalin in den Kopf schießen. Wage dich Tag für Tag aus deiner Komfortzone hinaus. Besiege deine inneren Widerstände. Werde zunehmend selbstbewusster im Umgang mit schwierigen Menschen und Situationen. Erreiche dadurch immer leichter und schneller deine gesetzten Ziele als deine Mitstreiter.
Kriegsregeln beachten
Da du es dir jahrelang antrainiert hast, in deiner Komfortzone zu bleiben, wirst du sie nicht von heute auf morgen verlassen können … vielleicht physisch, aber niemals psychisch. Das Umlegen der zahlreichen Schalter in deinem Kopf benötigt meistens etwas länger … wenn du täglich übst, mindestens 2-3 Monate. Durch gezielte und regelmäßige Übungen kannst du dich jedoch spielerisch aus deiner Komfortzone auch geistig herauswagen. Beachte dabei jedoch folgende Kriegsregeln:
- Reserviere dir für jede Übung maximal drei Tage Zeit. Die besten Trainingstage sind Freitag bis Sonntag. An diesen Tagen kannst du dein Training mit Einkäufen verbinden und wirst meistens nicht durch Arbeit abgehalten.
- Beginne mit den Übungen für Anfänger. Fahre dann mit den Übungen für Fortgeschrittene und Profis fort. Unterschätze nicht die Übungen, indem du sie nur durchliest und dir denkst: “Das ist ja super einfach! Das schaffe ich mit Links”. Führe die Übung lieber einmal aus. Und du wirst sehen, dass einige Aufgaben richtig harte Nüsse sind, die du erst knacken musst.
- Mache niemals mehrere Übungen gleichzeitig an einem Tag. Du wirst dich nur verzetteln.
- Wenn du nach einigen Versuchen merkst, dass eine Übung in dir keine inneren Widerstände mehr verursachen, dann mach mit der nächsten Aufgabe weiter. Halte dich nicht mit Dingen auf, die du bereits verinnerlicht hast. Denn sie sind bereits ein Teil deiner Komfortzone.
- Betrachte jede Übung als ein Spiel. Es geht in den meisten Fällen nicht um das Erreichen eines bestimmten Ergebnisses, sondern um die Tatsache, dass du Dinge machst, die du dir vorher nie zugetraut hättest.
- Falls du nicht diszipliniert genug bist, mache die Übungen zusammen mit einer Freundin oder Freund, die oder der dich anspornt. Erhöhe deine Motivation, gegen deinen inneren Widerstand anzukämpfen, indem du deinem Freund 50 Euro versprichst, falls du eine Übung nicht wie unten beschrieben ausführst. Falls 50 Euro für dich kein wirksames Schmerzensgeld sind, erhöhe den Betrag auf ein dir angemessenes Niveau!
- Die Übungen sind nicht in Stein gemeißelt. Du kannst sie leicht variieren, komplett verändern oder eigene Übungen erfinden.
- Achte bei den Übungen darauf, dass du Würde und Gesundheit deiner Mitmenschen nicht verletzt! Das ist strafbar!
Halte alle deine Übungsergebnisse fest. Führe immer einen Stift und Papier mit dir. Notiere dir, was bei den Übungen gut und was total schlecht gelaufen ist. Mache es beim nächsten Versuch besser. Du kannst dazu gerne das folgende Template verwenden.
Anfänger
15. Nach Uhrzeit fragen
Frage 10 Menschen nach der aktuellen Uhrzeit… in der Fußgängerzone, im Einkaufszentrum, auf der Straße, im Café, usw. Denk jedoch daran, vorher deine Armbanduhr abzunehmen und dein Mobiltelefon in die Hosentasche zu stecken. Alternativ kannst du auch nach dem Weg zum Rathaus oder Hauptbahnhof fragen.
14. Fremde anstarren
Starre in der Fußgängerzone, auf dem Weg zur Arbeit … 10 Menschen an, die an dir vorbeigehen. Wähle dabei bewusst diejenigen aus, die entweder größer als du oder zumindest gleich groß sind. Schaue sie solange an, bis sie als erste weggucken. Wendest du als erster den Blick ab, hast du die Übung vermasselt und darfst noch einmal beginnen. Setzt dabei immer ein freundliches Gesicht auf und lächle ab und zu. Sollte sich jemand aufregen und dich fragen, warum du ihn die ganze Zeit anstarrst, dann antworte, du hättest in ihm einen alten Schulfreund erkannt. Entschuldige dich kurz. Und setze die Übung mit dem nächsten Passanten fort.
13. Alte Freunde anrufen
Rufe 10 alte Freunde an, mit denen du schon seit Ewigkeiten nicht nicht gesprochen hast. Dazu eignen sich idealweise Freunde aus der Schulzeit, Studium, Vereinstätigkeit, usw. Sag ihnen, dass du dich mal wieder melden wolltest, um dich zu erkundigen, wie es ihnen geht. Überleg dir vorher drei konkrete Fragen, die den jeweiligen Freund betreffen. Halte dich kurz. Sage nach spätestens 15 Minuten, dass du noch verabredet bist, deshalb jetzt dringend gehen musst und ihr ein anderes Mal weiter telefonieren könnt.
12. Vorschläge machen
Mache 10 Vorschläge … egal, ob deinen Freunden, Kollegen, deinem Chef, Eltern, usw. Wenn dich jemand fragt, welchen Film ihr euch anschauen, in welche Bar ihr gehen oder was ihr essen könnt, dann entgegne nicht mit: „Keine Ahnung! Worauf hast du Lust?“, sondern mit: „Ich schlage vor, den Film XY anzuschauen, in die Bar YZ zu gehen oder das Gericht XZ zu probieren.“ Mache dich vorher zu den Standardfragen im Internet schlau. Halte deine Vorschläge kurz und präzise. Sie müssen nicht angenommen werden. Die Hauptsache ist, dass du überhaupt welche machst.
11. Rolltreppe in entgegengesetzte Richtung laufen
Laufe im Kaufhaus, Hauptbahnhof oder U-Bahn-Station 10 Mal die Rolltreppe in die entgegengesetzte Richtung. Achte darauf, dass auf der Rolltreppe weder zu viele noch gar keine Menschen draufstehen. Wenn zu viele Menschen auf der Rolltreppe unterwegs sind, könntest du dabei jemanden verletzten. Wenn keiner draufsteht, wird es für dich ziemlich langweilig.
Fortgeschrittener
10. Weg versperren
Versperre 10 entgegenkommenden Menschen auf der Straße oder in der Fußgängerzone scheinbar unabsichtlich den Weg. Wenn sie in eine Richtung ausweichen, dann weiche mit ihnen in dieselbe Richtung aus. Wiederhole deine Ausweichmanöver mit jedem Passanten mindestens fünf Mal oder solange, bis sie entnervt aufgaben und stehen bleiben. Denk daran, dabei immer freundlich zu sein und zu lächeln.
09. Aktionen starten
Starte 10 Aktionen! Anstatt darauf zu warten, dass dich jemand zum Essen, Kaffee trinken oder zu einer Party einlädt, werde selbst aktiv. Rufe Freunde, Kollegen und Bekannte an. Lade sie ein, mit dir in den Zoo, shoppen, Kaffee trinken, tanzen oder essen zu gehen. Die Hauptsache ist, dass du etwas organisierst und nicht ständig anderen hinterherläufst.
08. „High Five“ geben
Gib 10 wildfremden Menschen ein „High Five“. Ideale Orte sind Fußgängerzonen, Bars, Einkaufszentren oder Clubs. Am besten klappt diese Übung, wenn du laut „High Five“ rufst und die Hand zum Einschlagen ausstreckst. Die meisten Menschen neigen instinktiv dazu, dann auch einzuschlagen. Probiere es einfach aus.
07. Rabatte aushandeln
Frage an 10 Ständen nach einem Rabatt von 50% für irgendwelche Sache, die du sowieso kaufen wolltest. Ideal sind Wochenmärkte, Stände von kleinen Händlern in der Fußgängerzone oder inhabergeführte Geschäfte. Gehe beispielsweise auf einen Wochenmarkt, probiere einen Käse und biete an, diesen nur für die Hälfte des Preises zu kaufen. Einige Händler werden auf dein Angebot nicht eingehen. Andere werden dir ggf. ein wenig entgegenkommen. Handle einen für dich angemessenen Rabatt aus. Setzte dir vorher ein bestimmtes Rabattziel, z.B. mindestens 20%. Und kaufe den Käse nur dann, wenn du deinen Zielrabatt erhältst. Ansonsten gehst du zum nächsten Stand und verhandelst weiter. Sollte keiner auf deine Angebote eingehen, dann geh zum nächsten Supermarkt und kauf dort deine Sachen ein.
06. „Free Hugs“ anbieten
Biete 10 Menschen an, sie kostenlos zu umarmen. Drucke vorher auf ein DIN A3-Blatt die Wörter „Free Hugs“. Halte das Blatt in der Fußgängerzone hoch, um auf dich aufmerksam zu machen. Der Anfang wird wie immer sehr schwer sein. Mit der Zeit wird es dir aber immer leichter fallen, wildfremde Menschen davon zu überzeugen, sie kostenlos zu umarmen. Am einfachsten sind kleine Gruppen von 2-5 Personen zu begeistern. In diesen gibt es immer einen Rudelsführer, der seinem Gefolge zeigen möchte, wie einfach es ist, jemand anderes zu umarmen. Seine Begleiter werden dann von alleine folgen, weil sie dem Rudelsführer in Nichts nachstehen wollen.
Profi
05. Schuhe zubinden
Bitte 10 wildfremde Menschen, dir die Schuhe zuzubinden. Sage ihnen, du hättest dir beim Sport einen Hexenschuss geholt und könntest dich jetzt nicht mehr richtig nach vorne beugen. Frage am besten junge, gesund wirkende Menschen in der Fußgängerzone oder im Einkaufszentrum … nimm Abstand von Senioren … nicht, dass sie sich bei dieser Aktion selbst einen Hexenschuss holen?
04. Kochlöffel im Klamottenladen kaufen
Frage in 10 Klamottenläden (H&M, Zara, P&C, usw.) beharrlich nach einem Kochlöffel, den du kaufen möchtest. Bleib dabei jedoch immer ernst und freundlich. Die Reaktion der Angestellten wird immer dieselbe sein: „Haben wir nicht. Versuchen Sie es woanders!“ Lass dich davon jedoch nicht abhalten. Stelle mindestens fünf Nachfragen bzw. mache fünf Bemerkungen á la „Warum führen Sie keine Kochlöffel? Das ist doch eine Marktlücke!“, „Ich habe heute im Radio gehört, dass in ihrem Laden Kochlöffel verkauft werden. Sind schon alle weg?“, „Sie nehmen mich auf den Arm! Schauen sie doch bitte im Lager nach, ob noch ein paar Kochlöffel übrig geblieben sind.“, „Wann werden Sie die Kochlöffel ins Sortiment aufnehmen? Ich werde ihr erster Kunde sein.“, „Wenn Sie mir keinen Kochlöffel verkaufen wollen, dann gehe ich zur Konkurrenz!“.
03. Geschäftsführer anrufen
Ruf 10 Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen an, um ihnen zu sagen, wie gut oder schlecht du ihre Produkte findest. Schau dir vorher ihre Websites an. Lies die Bewertungen zu ihren Produkten auf Bewertungsportalen durch. Und bilde dir danach eine Meinung. Lass dich am Telefon nicht von Sekretärinnen abwimmeln. Sag ihnen, du wärst ein langjähriger Kunde, der mit dem Geschäftsführer persönlich über ein bestimmtes Produkt reden müsse. Es sei sehr, sehr wichtig! Du als Kunde bist König. Sag dem Geschäftsführer, was dir auf dem Herzen liegt. Bedanke dich für das Gespräch und leg wieder auf.
02. Kaffee in Gesellschaft trinken
Bitte 10 wildfremde Menschen, dir beim Kaffeetrinken Gesellschaft zu leisten, da du deinen Kaffee ungern alleine trinkst. Gib ihnen auf keinen Fall etwas aus. Bestechungen sind streng verboten! Sie müssen dir ohne Gegenleistung Gesellschaft leisten wollen. Wenn du die Übung an einem Tag durchziehen möchtest, dann denk daran, gelegentlich statt Kaffee ein Wasser zu trinken, um einen Koffeinschock zu vermeiden.
01. Lieder singen
Singe 10 Mal laut ein Lied in der Öffentlichkeit … ideal sind die Strecken zwischen zwei U-Bahn-, S-Bahn- oder Straßenbahnhaltestellen. Steige an einer beliebigen Haltestelle in die U-Bahn, S-Bahn oder Straßenbahn ein, singe laut dein Lied und steig an der nächsten Haltestelle wieder aus.
Eigenlob stinkt nicht
Wenn du die oben genanten Übung komplett und erfolgreich gemeistert hast, wirst du dich wie der tollsten Hecht auf diesem Planeten fühlen. Denk nach einer kurzen Erfolgsfeier bzw. Eigenlob daran, das Niveau in selbst kreierten Herausforderung weiter zu steigern. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenezen gesetzt! Verlasse immer wieder deine Komfortzone, um im Leben weiterzukommen! Beginne mit den Übungen jetzt sofort … nutze das Template, um deine Ergebnisse festzuhalten … denn sonst bleibst du noch länger in deinem Wohlfühlbecken stecken oder wirst wie ein toter Fisch vom Strom der Umstände davongetragen.
Wie verlässt du deine Komfortzone?
Auf welche Art und Weise verlässt du deine Komfortzone? Teile deine Erfahrungen und Erfolge im Kommentarfeld mit … Hast du eventuell Schwierigkeiten bestimmte Übungen umzusetzen, dann hinterlasse ebenfalls eine Nachricht. Für die meisten unüberwindbaren Probleme gibt es eine simple Lösung, die du einfach noch nicht kennst.
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Hi! Ich glaube, dass die vorgeschlagenen Uebungen sehr hilfreich sein koennen. Ich war laengere Zeit im Telefonmarketing taetig, und musste da auch mit Vorstaenden, Dekanen, CEO’s, etc. telefonieren, um unsere Produkte vorzustellen, und ich kann nur sagen, die meisten sind wirklich sehr nett, und freuen sich oft, mal mit Jemandem zu sprechen, der nicht vor lauter Respekt im Boden versinkt
Grusz
Cosima
@Cosima: Kann deine Erfahrungen bestätigen. Solange du bei allen Übungen oder in realen Situationen selbstbewusst und wertschätzend bleibst, freuen sich die Manager und Co., dass jemand den Mut hat, Ihnen die Meinung zu sagen … schließlich mussten sie es am Anfang ihrer Karriere auch lernen.
Danke für die hilfreiche Internetseite und den informativen Gehalt. Die Anregungen sind einfach spitze!
Zu dem Vorschlag beim Einkaufen Rabatte auszuhandeln, habe ich mich daran erinnert, wie ich vor ungefähr einem Jahr oder länger in einem Textil-Geschäft zum ersten Mal und völlig spontan einen außergewöhnlichen Rabatt ausgehandelt habe.
Ich habe wahrheitsgemäß gesagt, dass ich in dem Geschäft zum ersten Mal einkaufe und gerne wieder dort einkaufen werde. Hatte mehrere Teile gekauft zu einem Gesamtpreis, der etwa über 50 oder 60 EUR lag. Einige Teile waren bereits reduziert, einige wiederum zum Normalpreis. Habe dann direkt nach einem angemessenen Rabatt gefragt. Der Verkäufer hat kurz überlegt und dann zugestimmt. Wie hoch der Rabatt war, kann ich heute nur noch etwa schätzen. Es waren vermutlich 5 % oder 10 % oder auch 5 bis 10 EUR.
Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich zu dem Zeitpunkt wenige Kunden im normalerweise vollen Geschäft aufhielten und ich an der Kasse alleine war.
Gruß aus Dortmund
@Eduard: Besten Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Du hast damals definitiv deine Komfortzone verlassen.
Die wenigsten Menschen trauen sich, in einem Geschäft nach einem Rabatt zu fragen. Sie zahlen lieber die höheren Normalpreise. Die Betreiber der Geschäfte wissen das. Sie wissen aber auch, dass sie “Rabattjägern” entgegenkommen müssen, weil sie mit ihnen sonst überhaupt kein Geschäft machen werden.
Anders gesagt: Wer sich nicht traut, nach einem Rabatt zu fragen, subventioniert damit automatisch all jene, die den Mumm haben, ihren Mund aufzumachen.
Welche der hier vorgestellten Übungen hat dir am besten gefallen? Welche willst du umsetzen? Brauchst du Unterstützung?